nextPIM schafft zentrale Produktdatenbasis für über 250.000 Artikel
Die Anforderungen in der industriellen Beschaffung steigen: Kunden erwarten heute nicht nur ein breites Sortiment, sondern vor allem perfekt strukturierte Produktdaten, die sich nahtlos in bestehende Einkaufs‑ und IT‑Systeme integrieren lassen. Genau aus diesem Grund hat die SSV‑Kroschke GmbH ihre Produktdatenlandschaft umfassend modernisiert und mit nextPIM ein leistungsstarkes Product‑Information‑Management‑System (PIM) eingeführt.
Digitalisierungsschub durch neue Kundenanforderungen
Im Zuge der strategischen Neuausrichtung innerhalb der Klaus Kroschke Gruppe übernahm SSV‑Kroschke zusätzliche Verantwortung im PSA‑Geschäft – verbunden mit neuen Industriekunden, höheren Datenmengen und einem erweiterten Lager am Standort Wutha‑Farnroda. Viele dieser Kunden arbeiten seit Jahren mit individuellen elektronischen Katalogen und professionellen E‑Procurement‑Systemen wie SAP, Ariba oder Mercateo.
Die bestehende Basis mit dem ERP‑System Gevis war zwar solide, jedoch fehlten strukturierte, exportfähige Produktdaten und eine einheitliche Datenlogik. Zahlreiche Prozesse liefen manuell, fehleranfällig und nicht skalierbar über Excel.
Einführung von nextPIM – ein zentraler Meilenstein
Nach einer Marktanalyse fiel die Wahl auf nextPIM, ein PIM-System speziell für den technischen Handel.
Entscheidend waren:
- Branchenfokus auf Industrie und technischen Handel
- Bestehende Schnittstellen zu Gevis
- Schnelle Implementierung
- Hohe Flexibilität für individuelle Kundenanforderungen
Mit nextPIM wurde eine Single Source of Truth geschaffen, in der heute rund 250.000 Artikel mit Warengruppen, Attributen, Klassifikationen, Texten und Medien zentral gepflegt werden.
Effiziente Prozesse und 90 individuelle Kundenkataloge
Besonders im Tagesgeschäft zeigt sich der digitale Fortschritt:
- Produktänderungen müssen nur noch einmal zentral gepflegt werden
- Exportformate wie CSV oder CIF werden automatisch erzeugt
- Unterschiedliche Kundenvorgaben lassen sich schnell abbilden
- Fehlerquellen und manuelle Arbeitsschritte wurden reduziert
In kurzer Zeit hat SSV‑Kroschke über 90 kundenspezifische elektronische Kataloge aufgebaut – ein klarer Beweis für die Leistungsfähigkeit der neuen Datenbasis.
Blick in die Zukunft: Fokus auf Lieferantendaten
Nachdem die kundenseitige Datenbereitstellung stabil läuft, rückt nun die nächste Stufe in den Fokus: Die strukturierte Übernahme, Harmonisierung und Integration von Lieferantendaten.
Denn eines ist für das Projektteam klar: „Produktdaten sind das neue Gold.“

Mit nextPIM hat SSV‑Kroschke die Grundlage geschaffen, um Beschaffungsprozesse digital, effizient und zukunftssicher zu gestalten – sowohl für bestehende als auch für neue Industriekunden.
Ausführliche Einblicke erhalten Sie in diesem Artikel.
