Herausforderung in luftiger Höhe: Schutzkleidung und Absturzsicherung

Sep. 24, 2025

Arbeiter trägt Tyvek 500 HP Schutzanzug mit Auffanggurt bei PSA-Einsatz

Bei industriellen Reinigungs- und Wartungsarbeiten kommen Beschäftigte regelmäßig in gefährliche Situationen. Typische Beispiele sind das Reinigen von Silos, das Entstauben von Anlagen, die Revision von Kesseln oder der Tausch von Filtersystemen in der Metall-, Lebensmittel-, Chemie-, Energie- oder Bauindustrie.

Hier treffen oft zwei Risikofaktoren aufeinander:

  1. Die Absturzgefahr bei Arbeiten in der Höhe.
  2. Die Belastung durch Staub oder Chemikalien.

Das bedeutet: Nicht nur der Mensch ist einem doppelten Risiko ausgesetzt, sondern auch der Auffanggurt kann in Mitleidenschaft gezogen werden.

Das perfekte Duo für Arbeiten in der Höhe

Die Lösung liegt in der Kombination aus dem Tyvek® 500 HP Einweganzug und der geeigneten persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA).

Der Anzug schützt sowohl den Träger als auch den Auffanggurt vor Kontamination, während Anwenderschulungen und regelmäßige Prüfungen sicherstellen, dass die Absturzsicherung zuverlässig funktioniert und fachgerecht eingesetzt wird. So entsteht ein ganzheitliches Sicherheitskonzept, dass Mensch und Material gleichermaßen absichert.

PSA-Kombination aus Schutzanzug und Auffanggurt im industriellen Einsatz
©DuPont
Wie der Tyvek® 500 HP Schutzanzug mit Absturzsicherung im Detail funktioniert, sehen Sie hier.

Tyvek® 500 HP – Ein Schutzanzug für Mensch und Ausrüstung

Der Tyvek® 500 HP ist speziell dafür entwickelt, Gurt und Träger gleichzeitig vor äußeren Einflüssen zu schützen. Sein praxisnah erprobtes Design bietet:

  • zuverlässigen Schutz vor Partikeln und leichten Flüssigkeitsspritzern
  • einfache Handhabung durch einen außermittigen Reißverschluss
  • Kompatibilität mit gängigen Auffanggurten dank integrierter Öffnungen

Der Einweganzug eignet sich besonders für Bereiche, in denen PSAgA unverzichtbar ist und Arbeiten in der Höhe mit zusätzlicher Gefährdung durch Staub, Lacke oder Chemikalien auftreten.

Person gesichert mit PSA in Tyvek 500 HP Schutzanzug am Seil
©DuPont

PSAgA-Schulungen und Prüfungen von SSV-Kroschke

Ausrüstung gegen Absturz allein reicht nicht aus. Nur wer den sicheren Umgang beherrscht und seine Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) regelmäßig prüfen lässt, ist geschützt. Deshalb bietet SSV-Kroschke PSAgA

  • Sachkundeprüfungen: jährliche Kontrolle von Auffanggurten, Verbindungsmitteln und Rettungsgeräten nach gesetzlichen Vorgaben (u.a. DGUV 112-198/199)
  • Schulungen: Praxisnahe Trainings in Theorie und Anwendung – vom richtigen Anlegen des Gurtes bis hin zu Rettungstechniken.

Informieren Sie sich jetzt über den Tyvek® 500 HP und unsere Angebote zur Persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz – Sicherheit ist Teamarbeit.

Gerne senden wir Ihnen ein kostenloses Muster zu!
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    FAQ

    Warum schützt der Tyvek® 500 HP auch den Auffanggurt? 

    Der Tyvek 500 HP wurde speziell dafür entwickelt, um Gurt und Träger gemeinsam vor Partikeln und Flüssigkeiten zu schützen.


    Für welche Einsätze ist der Anzug geeignet? 

    Vor allem für Tätigkeiten in der Höhe, bei denen zusätzlich Staub, Lacke oder leichte Chemikalien auftreten. 


    Ist der Anzug mehrfach verwendbar?

    Nein, es handelt sich um einen Einweganzug.


    Was passiert, wenn ein Auffanggurt verschmutzt oder beschädigt wird? 

    Er kann seine Schutzfunktion verlieren und muss ggf. außer Betrieb genommen werden.


    Was umfasst eine PSAgA-Prüfung bei SSV-Kroschke? 

    Die vollständige Kontrolle von Gurten, Verbindungsmitteln und Rettungsgeräten nach gesetzlichen Vorgaben. 


    Wie lange dauert eine PSAgA-Schulung?  

    Je nach Umfang zwischen einem halben Tag und mehreren Tagen – praxisnah mit Übungen vor Ort.


    Kann ich Tyvek® 500 HP und PSAgA-Schulung zusammen beziehen?  

    Ja. Wir, SSV-Kroschke, beraten Sie ganzheitlich – von der passenden Schutzkleidung bis zur praktischen Anwendung. 


    Welchen Preis hat der Schutzanzug bekommen?

    Der Schutzanzug wurde 2024 von Préventica ausgezeichnet. Er erhielt den Preis für seine innovative Lösung im Bereich Gesundheit, Sicherheit und Lebensqualität am Arbeitsplatz – dank integriertem Zugang für Auffanggurte, zuverlässigem Partikelschutz und einfacher Handhabung.

    Sicher heißt nicht immer automatisch sicher genug

    Ein Schutzhandschuh kann normgerecht sein und trotzdem nicht für jede Tätigkeit die richtige Wahl sein.

    Das Gleiche gilt für Sicherheitsschuhe, Schutzbrillen, Gehörschutz oder andere Persönliche Schutzausrüstung. Entscheidend ist nicht allein, ob PSA vorhanden ist, sondern ob sie zur konkreten Tätigkeit und zum Arbeitsplatz passt.

    Neben der passenden Schutzwirkung spielen dabei auch Normkonformität und Verfügbarkeit eine Rolle. Genau diese Verbindung aus passender, normkonformer und verfügbarer PSA steht auch bei unserer PSA-Versorgung im Mittelpunkt.

    Kurz gesagt: Gute PSA-Auswahl beginnt bei der Anforderung, nicht beim Produkt.

    5 Tipps für die Auswahl der richtigen PSA

    Eine riesige Auswahl an Produkten und Herstellern macht die Entscheidung nicht unbedingt leichter. Daher hilft es, die Auswahl vom tatsächlichen Einsatz aus zu denken:

    Tätigkeit und Gefährdung

    Am Anfang steht die Frage: Was wird eigentlich gemacht und welche Gefährdungen bestehen dabei?

    Bei unseren Begehungen betrachten wir beispielsweise die Tätigkeiten am Arbeitsplatz, die bestehenden Risiken und die erforderliche Schutzwirkung. Auf dieser Grundlage können konkrete Empfehlungen und PSA-Pläne entstehen.

    Erforderliche Schutzwirkung

    Ist die Gefährdung bekannt, lässt sich bestimmen, welche Schutzwirkung für die Ausrüstung der Mitarbeiter benötigt wird.

    Damit verändert sich auch die Perspektive auf die Beschaffung: Statt aus einer Vielzahl von Produkten auszuwählen, steht zunächst die konkrete Anforderung im Mittelpunkt.

    Normen und Anforderungen

    PSA muss darüber hinaus die für den vorgesehenen Einsatz relevanten Anforderungen erfüllen. Bei unserer PSA-Auswahl und -Versorgung gehört deshalb auch die Berücksichtigung entsprechender Normen und Vorschriften dazu.

    Passform und Tragekomfort

    Die technischen Anforderungen sind nur ein Teil der Auswahl. Unterschiedliche körperliche Voraussetzungen sowie besondere Seh- oder Höreinschränkungen und lange Tragezeiten können zusätzliche Anforderungen an PSA stellen. Standardlösungen können dann zulasten von Tragekomfort, Sicherheit und Akzeptanz gehen. Irgendwo verlinken: Individuelle PSA

    Deshalb sollte bei der Frage nach der passenden PSA auch beantwortet werden: Passt die Schutzausrüstung nicht nur zur Tätigkeit, sondern auch zu den Menschen, die sie täglich tragen?

    Verfügbarkeit und Versorgung

    Und schließlich muss die passende PSA im Arbeitsalltag auch verfügbar sein. PSA sollte nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Auswahl betrachtet werden. Auch Verfügbarkeit, Beratung, und Auswahl behalten wir bei unserem herstellerneutralen PSA-Service gemeinsam im Blick.

    Wenn Standard nicht passt: individuelle PSA

    Manchmal reicht „Standard“ allerdings nicht aus. Für besondere Anforderungen können für Mitarbeiter individuelle PSA angefertigt werden. Schutzbrillen mit Sehstärke, persönliche Otoplastiken, die dem Ohr angepasst wurden oder orthopädische Einlagen für Sicherheitsschuhe: Es gibt viele Möglichkeiten, den Komfort für Mitarbeiter zu erhöhen, ohne die Sicherheit zu gefährden.

     Wir schauen uns die die individuellen Anforderungen genau an: Bei Einlagen gehören beispielsweise eine persönliche Fußanalyse und Vermessung dazu, bei Otoplastiken kann die Abdrucknahme direkt vor Ort erfolgen. Auch Korrektionsschutzbrillen können auf den individuellen Bedarf abgestimmt werden. So wird aus einer Standardlösung eine PSA, die die persönlichen Voraussetzungen des Anwenders berücksichtigt.

     

     

    Maßanfertigung von Otoplastiken für Mitarbeiter für passende PSA

    Auf einem Blick: Welche Fragen müssen Sie sich konkret stellen?

    • Welche konkrete Tätigkeit wird ausgeführt?
    • Welche Gefährdungen bestehen dabei?
    • Welche Schutzwirkung wird benötigt?
    • Welche relevanten Anforderungen muss das Produkt erfüllen?
    • Passt die PSA zum Arbeitsplatz und zur Person?
    • Ist sie auch bei längerer Nutzung praktikabel?
    • Wie wird sichergestellt, dass die benötigte PSA verfügbar ist?
    • Gibt es mehrere geeignete Hersteller oder Produktalternativen?

    Wenn Sie mehrere dieser Fragen nicht eindeutig beantworten können, lohnt es sich, sich von SSV-Kroschke beraten zu lassen.

    Sie sind sich nicht sicher, welche PSA für Ihre Arbeitsplätze die richtige ist?

     

    Ob Standardlösung oder individuell angepasste PSA: Wir unterstützen Sie dabei, die passende Schutzausrüstung für Ihre Anforderungen und Einsatzbereiche auszuwählen.

    Häufig gestellte Fragen zur Auswahl geeigneter PSA

    Woran erkennt man, welche PSA für einen Arbeitsplatz geeignet ist?

    Geeignete PSA orientiert sich immer am konkreten Einsatz. Entscheidend sind die ausgeführte Tätigkeit, die bestehenden Gefährdungen und die daraus resultierende Schutzwirkung. Zusätzlich sollte die PSA zum Arbeitsplatz und zu den Menschen passen, die sie im Arbeitsalltag tragen. Bei Begehungen können diese Anforderungen direkt vor Ort betrachtet und anschließend in konkreten Empfehlungen und PSA-Plänen festgehalten werden.

    Reicht normgerechte PSA automatisch aus?

    Nein. Die Erfüllung der relevanten Normen und Anforderungen ist eine wichtige Voraussetzung, aber nicht das einzige Auswahlkriterium. Entscheidend ist auch, ob die PSA für die jeweilige Tätigkeit und Gefährdung geeignet ist und hinsichtlich Passform und Tragekomfort zum Anwender passt. Gerade bei langen Tragezeiten können diese Faktoren eine wichtige Rolle spielen.

    Wann kann individuell angepasste PSA sinnvoll sein?

    Individuelle PSA kommt insbesondere dann infrage, wenn Standardlösungen aufgrund körperlicher Voraussetzungen, Seh- oder Höranforderungen oder langer Tragezeiten nicht ausreichen. Ziel ist es, Schutz und Tragekomfort sinnvoll miteinander zu verbinden und dadurch auch die Akzeptanz der PSA im Arbeitsalltag zu unterstützen.

    Welche PSA kann individuell vermessen oder angepasst werden?

     

    Bei SSV-Kroschke gehören dazu unter anderem orthopädische Einlagen, Otoplastiken und Korrektionsschutzbrillen. Für Einlagen werden beispielsweise individuelle Fußanalysen und Vermessungen angeboten. Bei Otoplastiken erfolgt eine Abdrucknahme vor Ort, gefolgt von Maßanfertigung und Funktionstest. Bei Korrektionsschutzbrillen stehen unter anderem Einstärken-, Bifokal-, Gleitsicht- und Bildschirmbrillen sowie verschiedene Scheibenmaterialien und Fassungen zur Auswahl.

     

     

    Berät SSV-Kroschke unabhängig vom Hersteller?

     

    Ja. Bei der individuellen PSA beschreibt SSV-Kroschke die Auswahl ausdrücklich als herstellerneutral. Im Mittelpunkt steht damit die Frage, welche Lösung zu den individuellen Anforderungen passt.

     

    Was bringt ein PSA-Plan?

    Ein PSA-Plan schafft Orientierung bei der Auswahl und Verwendung der benötigten Schutzausrüstung. Statt für jeden Bedarf immer wieder neu nach der passenden PSA zu suchen, können die Anforderungen eines Arbeitsplatzes strukturiert festgehalten werden.